„Platz“ in Dresden

Weil es in der Nacht und heute früh regnete, wollte Dorothea nicht packen und wir sind nach Dresden rein gefahren. Dort hatte Dorothea ein sehr lecker duftendes Frühstück mit Käse. Ich durfte nicht mal die Schnauze auf den Tisch legen, musste unter dem Tisch liegen und durfte nicht zu den anderen zwei Hunden im Lokal. Doof.
Zum Schluss ging Dorothea ins Bad und ließ mich vorher „Platz“ machen. Das ist ihre neuste Masche. Früher hat sie einfach „warte“ gesagt und ist gegangen und ich durfte machen, was ich will. Ich habe dann oft protestiert, gejault und gejammert, wie das Pudel eben machen. „Platz“ ist protestfeindlich, „Platz“ machen ist geradezu das Gegenteil von Protestieren. Aber Dorothea lässt nicht locker, bis ich liege. Doof. Und dann geht sie ein paar Schritte weg, dreht sich um, schaut mich an und sagt ganz streng „bleib“. – Was soll man da anderes machen als einfacher Kleinpudel, als liegen bleiben? – Als ich sie kommen hörte, stand ich auf, aber sie ließ mich wieder ablegen, wartete kurz, sagte „fertig“ und immerhin bekam ich dann von dem Käse. Später ließ sie mich noch vor einem Laden liegen und dann nochmal abends im Restaurant.

Merlin-Pudel vor der Frauenkirche

Auch sonst war der Tag anstrengend, Stadtbesichtigung, was Menschen dabei finden? Über die 2 Stunden im Auto als Dorothea im Museum war, war ich direkt froh.

Was meint ihr, soll ein Hund „Platz“ machen, wenn Frauchen/Herrchen kurz weggeht?

One reply to „Platz“ in Dresden

  1. Armer Merlin!!! Gut, dass ich kein Hund bin! Herzliche Grüße
    Gudrun

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